SEM, SEA, PPC – oh weh, oh weh!

Seit einigen Jahren hat sich im deutschen Sprachgebrauch eine immer größere Begriffskonfusion verbreitet.

Im englischen Sprachgebrauch geht es etwas geordneter zu: SEM (Search Engine Marketing) ist der Überbegriff für PPC Advertising (Pay-per-Click Advertising) und SEO (Search Engine Optimization). SEM bezieht sich also allgemein auf die Vermarktung auf Suchmaschinen – egal, ob über Werbeanzeigen via Google Adwords & Co. oder die Optimierung organischer Resultate. Dennoch haben sich auch im Englischen synonyme Begriffe für PPC Advertising wie bspw. “Paid Search Marketing” oder “Keyword Advertising” verbreitet.

Um die Verwirrung auf die Spitze zu treiben, haben wir Deutschen den Begriff SEM für das “PPC Advertising” etabliert. Da viele mit den englischen Begrifflichkeiten vertraut sind und wissen, dass die Bezeichnung SEM streng genommen nicht korrekt ist, werden regelmäßig neue Bezeichnungen verwendet: SEA (Search Engine Advertising), Sponsored Links, bezahltes Suchmaschinenmarketing, Keyword Advertising, …

Die Suchmaschinenoptimierer haben es leichter. Deren Handwerk wird einfach als SEO bezeichnet. Somit kann man bei uns fast davon ausgehen, dass mit allen anderen Bezeichnungen, die nicht SEO lauten, das bezahlte Suchmaschinenmarketing, also die Platzierung von Werbeanzeigen auf Suchmaschinen gemeint ist.

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Andreas Reiffen

Andreas Reiffen is the founder and CEO of crealytics and data-driven online marketing strategist with his focus concentrating on online retailers.

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