Digitale Kundenstrategien werden zur Überlebensfrage

Ich bin heute auf eine interessante Pressemitteilung von Edgar Geffroy  über die Bedeutung einer maßgeschneiderten digitalen Kundenstrategie für Unternehmen gestoßen. Geffroy stellt darin dar, dass heute nur noch Technologie-Giganten und Digitale Kunden darüber entscheiden, wer am Markt bestehen kann.

Erstgenannte, weil sie die Meinung potentieller Kunden maßgebend beeinflussen: „Erscheint das Unternehmen bei Google nach Eingabe der Suchbegriffe (= Keywords) nicht auf der ersten Seite, landet der Digitale Kunde garantiert bei einem günstigen Mitbewerber.“ Der Digitale Kunde hingegen, weil er seine so gewonnene Meinung nahezu unbegrenzt verbreiten kann: „Und diesen Tipp gibt er ungefragt direkt mobil an seine Facebook-Freunde (weltweit z. Zt. 400 Mio. Nutzer) oder an seine Twitter-Verfolger (z. Zt. ca. 75 Mio.) weiter.“

Geffroy sieht daher nur zwei Lösungen für Unternehmen: „Möglichkeit A: Sie stellen sich dem Preiskrieg im Internet, indem sie die Billigsten sind. Oder Möglichkeit B: Das Unternehmen schafft innovative Servicekonzepte, die einen tatsächlichen Mehrwert für den Kunden bieten.“

Zwar ist sicher auch im digitalen Zeitalter noch diejenige Produktstrategie die beste, die einen optimalen Service mit einem fairen Preis verbindet und sich nicht ausschließend zwischen Möglichkeit A und B entscheidet. Dennoch denke ich, dass der Artikel gerade in seiner plakativen Art sehr gut aufzeigt, wie Kaufentscheidungen und damit Marktverhältnisse heute und in Zukunft entschieden werden.

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