Rückspiegel: Buchung fremder Marken bleibt risikoreich, Gefühle müssen draußen bleiben, SEM-Werbebudgets

1. Buchung fremder Marken bleibt risikoreich

Trotz einer Entscheidung des EuGH vom März 2010, dass die Buchung fremder Marken als Keywords bei Google AdWords zulässig ist, wenn bei den Anzeigen keine Verwechlungsgefahr zwischen Markeninhaber und Werbetreibendem besteht, halten sich nicht alle Gerichte an dieses Urteil. So gab das OLG Braunschweig einem Unterlassungsgebot eines Markeninhabers statt. Das OLG Braunschweig begründetet dies so, dass es für den Durchschnittsnutzer nicht eindeutig erkennbar sei, ob es sich um Ware vom Markeninhaber/Lizenznehmer oder von einem Dritte handelt.

2. Gefühle müssen draußen bleiben

Andreas Reiffen gibt bei Internetworld Business Tipps für ein erfolgreiches SEM. So ist es beispielsweise unablässlich, sich das richtige Ziel (Gewinnmaximierung) zu setzen, seine Werbeausgaben gezielt zu steuern und für Ordnung zu sorgen. So sollen Keywords in möglichst kleine homogene Gruppen zusammengefasst werden, um einerseits eine bessere Gebotsanpassung zu ermöglichen und andererseits zielgenauere Anzeigen zu schreiben.

3. Viele große Unternehmen geben viel Geld für SEM aus

Das höchse SEM-Budget weist die Deutsche Telekom mit ca. 100.000€ pro Monat aus. Dafür erhält es ungefähr 200.000 Klicks, was einem Ø CPC von 0,50€ entspricht. Eventim erreicht mit einem Budget von 80.000€  300.000 Klicks, was einen Ø CPC von 0,27€ ergibt. Ebenfalls ein beachtliches Budget weist douglas auf. Für 75.000€ kommen 140.000 Besucher auf die douglas-Homepage. Dougals bezahlt damit einen stattlichen Ø CPC von 0,55€.

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Marina Simmerl

Marina Simmerl works as Teamlead and Senior PPC Manager at crealytics. She has 5+ years of experience in PPC and she managed many client accounts of different industries. Her expertise lies in account strategies and client communication.

  • Ich denke das gesamte Markenrecht sollte reformiert und vereinfacht werden. Da blickt ja auch keiner mehr richtig durch.