Affiliate Seiten sind out – Social Shopping ist in

Die Zeiten, wo durch simple Brückenseiten Geld wie Heu gescheffelt werden kann, sind langsam aber sicher zu Ende. Google geht inzwischen sehr erfolgreich gegen sog. “thin affiliate” Seiten vor, die keinen Mehrwert liefern. Mehrwert, das bedeutet für Google:

  • Originäre Inhalte
  • Längere Verweildauer auf der Domain, kein reines “Durchschleusen” auf andere Seiten
  • Wenn schon eine Weiterleitung auf einen Online-Shop, dann bitte nicht nur auf einen sondern auf möglichst viele

Längst sind es bei Google nicht mehr Maschinen, sondern Menschen, die verdächtige Seiten überprüfen und, sofern sie als thin affiliate eingestuft werden, abstrafen. Abstrafen, das bedeutet: Qualitätsfaktoren von 1 bei Google Adwords (neurdings: eine komplette Abschaltung und explizite Kennzeichnung), einen deutlich niedrigeren Rang in den organischen Google-Ergebnissen.

Doch auch die ehemaligen Betreiber von Affiliate Seiten sind nicht untätig geblieben. Wie Pilze begannen sie schließlich aus dem Boden zu schießen, die Affiliate Seiten 2.0, getarnt als Shopping Communities. Der originäre Content kommt in diesem Modell einfach von den Nutzern selbst: Kommentare, Foren-Beiträge, Shop-Bewertungen, Produkt-Erfahrungen. Auch wenn die Pflege ungleich aufwändiger ist, so scheinen doch endlich alle Beteiligten glücklich zu sein: Google, die Betreiber der Shopping Portale; sogar die Nutzer können sich wohl einigermaßen mit dem Modell anfreunden.

Und zu guter letzt – der Kreis schließt sich – steigt sogar Google selbst mit Boutiques.com in die Welt der Shopping Portale ein. Google hat wohl gemerkt, dass hier Geld zu holen ist. Viel Geld.

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Andreas Meyer

Andreas Meyer has been an PPC specialist since 2009. In the years since, he has been in charge of accounts of all sizes among diverse industries. As of 2014, he works as a PPC analyst in the Business Intelligence division. His areas of expertise are PPC account optimization and Google Shopping.