AdWords Bid Push, der Sinn von YouTube-Ads und Facebooks Übernahme von Gowalla

AdWords Top of the Page Bid Push:

Mark Ballard vom Rimm-Kaufmann-Blog hat sich einer seit Kurzem verfügbaren Option in AdWords gewidmet. Google erlaubt es inzwischen, automatisch Keyword-Gebote auf das Bid-Level und die entsprechenden CPC zu pushen, die für eine Top 3 Position der Anzeige nötig sind. Das klingt zunächst einmal positiv, ist die CTR  – und somit auch der Traffic – auf den Top-Positionen im Normalfall deutlich höher als auf den übrigen Positionen.

Jedoch zeigt sich durch Ballards Beispiel, dass in dieser neuen Regel auch ein gewaltiges Risiko liegt, denn: sollten mehrere Werbetreibende diese Regel aktivieren, entsteht ein Gebotskampf, der letztlich dazu führen kann, dass die Gebote und die CPCs immer weiter ansteigen (bis das maximale Gebot erreicht wird). Im Beispiel vom RKGBlog führt dies zwar zu 6% höherem Traffic, gleichzeitig aber auch zu einem Anstieg von Googles Verdienst um 352%!

Solange es keine weiteren Einschränkungsmöglichkeiten gibt, sollte man also extrem vorsichtig mit dieser Möglichkeit umgehen, denn sie kann zu einer Explosion der Kosten führen.

Das komplette Beispiel gibt es hier nachzulesen.

 

YouTube-Ads,  TV-Werbung, oder doch beides?

Menschen in den USA verbringen inzwischen genausoviel Zeit im Internet wie vor dem Fernseher, und auch die Nutzung von Online Medien steigt rasant an. Google hat deshalb untersucht, welchen Einfluss Werbung in YouTube-Videos im Vergleich zu traditioneller TV-Werbung im Hinblick auf Erinnerung an Spots und die entsprechende Marke haben.

Die Tests zeigen, dass diejenigen Gruppen die nur YouTube-Werbung oder eine Kombination aus TV- und YouTube-Werbung höhere Werte aufzeigen als reine TV-Werbung:

Copyright Google

Natürlich ist eine Studie von Google über ein Google-eigenes Produkt mit Vorsicht zu genießen. Trotzdem zeigt der Test, dass soziale Medien eine nicht unbedeutende Rolle im modernen Marketing spielen werden.

 

Facebook bestätigt Übernahme von lokalem Dienst “Gowalla”:

Nach den Gerüchten vom Wochenende, verkündet Heise Online heute, dass Facebook nun offiziell den Dienst “Gowalla” übernimmt und das Gowalla-Team in die eigene Firmenstruktur eingliedert.Facebook möchte damit den eigenen lokalen Dienst “Facebook Places” weiter vorantreiben und den Konkurrenten Foursquare und Google Places stärker Konkurrenz machen.Die ehemaligen Gowalla-Mitarbeiter werden an der Umsetzung der “Timeline” mitarbeiten, die das Profil der Nutzer zukünftig in einer Tagebuchform darstellen und lokale Dienste wie Check-Ins und Places verstärkt nutzen soll.

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Maximilian Hainlein

I'm working for crealytics as Social Media and Marketing Manager since 2011. My motto: "It's better to be the needle than the haystack."