Rückspiegel: Amazon’s Suchmaschine, Facebook kauft TheFind und Gmail Sponsored Promotions

Es ist Montag, es ist Zeit für den Rückspiegel. Vergangene Woche beschäftige die Szene vor allem die Entwicklungen rund um Facebook’s Product Ads und die Gmail Sponsored Promotions. 

Amazon und Facebook drängen ins Produkt-Werbegeschäft

39 Prozent der Käufer in den USA suchen laut Forrester Research zuerst bei Amazon nach Produkten. Der E-Commerce-Riese entwickelt sich damit immer mehr zur Suchmaschine. Zudem ist Amazon mit seinen Händlern in Deutschland für knapp 56 Prozent des gesamten E-Commerce-Erlöses 2014 verantwortlich. Vor diesem Hintergrund ist es wenig verwunderlich, dass Amazon vor einiger Zeit eigene Product Ads gelauncht hat. Das Anzeigenformat hat schon 2014 weltweit 890 Millionen Dollar Werbebudget auf sich verbucht, bis 2016 soll dieses gar um weitere 44 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar steigen.

Da passt es gut dazu, dass Facebook vergangenen Freitag den Erwerb der Shopping-Suchmaschine TheFind.com bekannt gab. Facebook meint es ernst mit seinen Product Ads und drängt mit großer Geschwindigkeit in den Suchmarkt. Mit TheFind will Facebook erreichen, dass seine Nutzer über die Plattform suchen und einkaufen, und sich so zukünftig eine größere Scheibe vom E-Commerce-Kuchen abschneiden.

Google erweitert Werbung

Google hat eine zweijährige Betaphase beendet und Gmail Sponsored Promotions der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die kleinen Anzeigen erscheinen in persönlichen Gmail-Postfächern und basieren, wie Suchmaschinenwerbung, auf CPC-Basis. Die Sponsored Promotions funktionieren ähnlich wie Google’s Display Werbung und verfügen auch über die gleichen Hauptfunktionalitäten. Obwohl die GPS über eine eigenständige Plattform verwaltet werden, arbeitet Google wohl an einer Integration in AdWords. Zudem muss man für GPS ein AdWords-Konto vorweisen können.

Gmail Sponsored Ad
Source: www.marketingland.com

Speaking of AdWords: eine Studie von BrandVerity besagt, dass Marken zwischen 10.000 und 60.000 Webseitenbesucher pro Monat aufgrund von SEA-Brand-Bidding verlieren – über mehrere Suchmaschinen hinweg. Im Vergleich zu AOL, Bing und Yahoo verfügt Google allerdings über die strengsten Regeln gegen Brand Bidding und somit über das geringste Aufkommen.

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Maximilian Hainlein

I'm working for crealytics as Social Media and Marketing Manager since 2011. My motto: "It's better to be the needle than the haystack."