Videos für Fashion Stores: Abverkauf und Branding

Immer mehr Fashion Stores setzen auf Videos zur Produktpräsentation. Vorreiter waren Asos und Net-a-porter mit ihren Mini-Laufsteg-Videos. Auch bei Zalando finden sich immer mehr Produktvideos. Der positive Einfluss auf die Conversion Rate ist bekannt.

Wie nutzen die Shops das Potential dieser hochwertigen Produktvideos? Laut einer aktuellen Studie von Bloofusion bleibt zumindest das Potential zur Suchmaschinenoptimierung über Videos häufig ungenutzt. Nur 30 von untersuchten 130 Premium-Shops seien mit Videos im Google-Index vertreten.

Eine weitere denkbare Nutzung der aufwendig produzierten Inhalte wäre eine Einstellung in die Youtube-Kanäle. Die aktuellen Youtube-Kanäle sind hauptsächlich auf Branding ausgerichtet. Es finden sich Image-Clips und Testimonials von Markenbotschaftern. Bei Asos werden zumindest aktuelle Trends aus dem Shop mit Videos beworben. Eventuell spielen auch Markenrechtsprobleme bei Fremdmarken eine Rolle für die geringe Weiterverwendung. Die überall wachsenden Sortimente der Eigenmarken wären eine Alternative.

Der Content könnte über gesponserte Videos weitervermarktet werden. Die Möglichkeit mit CPC-Anzeigen auf den eigenen Youtube-Kanal zu verweisen wird noch nicht genutzt – oder die Präsenz ist minimal. Fashion-Beratung wäre hier eine interessante Nische.

Der Flugvergleicher Airline Direct zeigt, wie es geht. Bei thematisch passenden Suchanfragen werden informative Videos oder Tutorials angeboten.

 

 

Von den gesponserten Videos des Channels ist dann ein Click-Out direkt auf die Seite des Reiseanbieters möglich.

 

 

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Johannes Tarnow

Johannes is an online marketing enthusiast with strong analytical skills. He has built and led teams with over 30 PPC experts managing 7 digit monthly budgets. Today, he advises Europe’s largest retailers on online marketing strategy.